G O E A S T

ALLGEMEINE INFOS
ESTLAND
LETTLAND
LITAUEN
MALTA
POLEN
SLOWAKEI
SLOWENIEN
TSCHECHIEN
UNGARN
ZYPERN

RUSSLAND
UKRAINE


Go East - Förderung von Investitionen in den neuen Mitgliedsstaaten


Wie Sie bei Ihren "Ost-Investitionen" keine Förderung übersehen!

Nichts wie weg. So lauten viele Ansagen derjenigen, die meinen in Deutschland sind die Kosten zu hoch. Die anderen investieren im Ausland, um in Deutschland Arbeitsplätze zu erhalten. Die nächsten investieren, um für den Inlandsmarkt in den jeweiligen Ländern vor Ort zu sein.

Was auch immer wir derzeit mit Unternehmern besprechen. Das Ergebnis ist eindeutig. Die Investitionen in den zehn neuen EU-Mitgliedsländern haben eine für deutsche Unternehmen größere Priorität erhalten. Dabei hilft die EU derzeit stark mit, da viele Fördermittel nun Richtung Osten "gezogen". Was heute z. T. noch in Ostdeutschland möglich ist bzw. war, ist jetzt Realität in den neuen Mitgliedsstaaten.


Förderstrukturen in den neuen Mitgliedsstaaten

Offensichtlich hat man von den alten Mitgliedsstaaten schon gelernt. Der Tabelle können Sie die Anzahl der derzeit verfügbaren Förderprogramme für ausländische Investoren entnehmen.

Land

Anzahl Programme
Höhe der Förderung [Mio. EUR]

Estland

72

341

Lettland

126

575

Litauen

4

822

Polen

192

7635

Slowakei

105

237

Tschechien

148

1491

Ungarn

172

1853

Zypern

67

53


Diese Förderung reicht von den Beratungsstellen über Informationsservice, Beratungsförderung, Schulungsförderung bis zur Investitionsförderung und begleitenden Maßnahmen. Die Programme sind derzeit sehr unterschiedlich strukturiert. Dabei variieren die Förderungen aufgrund der Unternehmensgröße (je kleiner, je besser) bis hin zu Höhe der Investition vor Ort (je größer, je besser).

Die Frage der Höhe der Förderung ist sehr unterschiedlich. Je größer das Land ist, desto mehr Hilfen werden aus Brüssel bereitgestellt. Die Verteilung dieser Gelder auf so genannte Zielgebiete der EU ist eher einfach geregelt. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Gelder in der höchsten Zielstufe vergeben (Ziel 1), da dies Regionen sind, der durchschnittliches pro Kopf Einkommen weniger als 75 Prozent des EU-Durchschnittes beträgt. Hier gibt es nur Ausnahmen.


Was bedeutet dies für Ihr Unternehmen?

Sollten Sie eine Investition in einem der neuen Mitgliedsstaaten planen, sollten Sie neben den vielen anderen Vorgaben, die noch eine Rolle spielen, die Finanzierung nicht zu spät planen. Die Förderung hat auch in den Antragsländern einen Vorlauf und oft darf vor der Bewilligung der Gelder nicht begonnen werden.


Rechnet sich das?

Die Förderung macht jedoch auch hier keinen "Sinn". Der Sinn entwickelt sich nur aus einem erfolgreichen Geschäftskonzept. Dabei spielen Fragen nach Qualität, Sauberkeit und Liefertreue oftmals eine herausragende Rolle. In der Folge werden die Einsparungen durch Förderung und Lohnersparnis nicht selten durch zusätzliche Frachtkosten und Lager kompensiert.

Dazu kommt die Thematik eines neuen Rechtsraumes. Gerade bei Inlandsgeschäften in Polen sollten Sie eine langsame Verwaltung, gerade der Gerichte, mit einplanen. Nicht selten bekommen Sie einen Titel zur Beitreibung einer Forderung erst nach drei Jahren.


Zusammenfassung

Es gibt in jedem der neuen Mitgliedsstaaten der EU zusätzliche Förderungen seit dem 1. Mai 2004. Hierdurch wurden auch die rechtlichen und Grenzbedingungen verbessert. Wenn Sie ohnehin schon in diesen Ländern investieren wollen, dann sollten Sie die Förderung in diesen Bereichen nicht außer acht lassen.

Für eine Investition können Sie bis zu 50 Prozent Zuschuss erhalten. Für die Einstellung von Mitarbeitern können Sie eine Förderung von bis zu einem Jahresgehalt erreichen.

Dies sollten Sie vor Beginn der Maßnahme von uns prüfen lassen!